Satzung

BBF – Bewegung bewusster Friseure
International

§ 1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen
„BBF – Bewegung bewusster Friseure International e.V.“
(2) Der Sitz des Vereins ist Bad Homburg. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich
schwerpunktmäßig auf das gesamte Bundesgebiet und das Europäische Ausland.
(3) Der Verein strebt kurzfristig die Anerkennung der Gemeinnützigkeit sowie die
Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Homburg vor der
Höhe an.
(4) Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr.

§ 2 Zwecke und Ziele des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist
a) die Sensibilisierung des Friseurhandwerks zur Anwendung und Verwendung
von Naturprodukten (Haut- und Haarpflegeprodukte) für
alle Bereiche des FriseurInnen-Handwerks;
b) das Eintreten für eine verständliche, ehrliche und komplette Inhaltsdeklaration
für Haut- und Haarpflegeprodukten;
c) das Eintreten für einen nachhaltigen Gesundheits- und Umweltschutz
im FriseurInnen-Handwerk
d) das Eintreten und Fördern eines zukunftsorientiertem, ganzheitlichen
Ausbildungskonzepts: NaturfriseurIn im FriseurInnenhandwerk
e) das Eintreten und Fördern der Wahlmöglichkeit in der Ausbildung
Gesellen- und/oder Meisterprüfung mit Naturprodukten oder konventionellen
Produkten;
f) das Eintreten und Fördern der Minderung der Gefahrenklassen der
Berufsgenossenschaften BGW/AUVA bei konsequenter Verwendung
von zertifizierter Naturkosmetik im Friseurbereich (Zertifikate wie
z.B. BDIH/Demeter/CosmeBio/Austria Bio).
(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch eigene Fach-, Info-,
und Schulungsveranstaltungen zur Anwendung von Naturprodukten im FriseurInnenhandwerk,
Kommunikation und Erfahrungsaustausch mit Berufsverbänden
und Berufsgenossenschaften und Aufklärungsarbeit im FriseurInnen-
Handwerk.
(3) Es werden Kooperationen mit anderen Vereinigungen von
„NaturfriseurInnen“ angestrebt.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt, nach den Grundsätzen der Freiwilligkeit
und unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen, beruflichen
und rassistischen Gesichtspunkten die Anwendung, Förderung und Aufklärung
von Naturprodukten im FriseurInnenhandwerk und dem damit verbundenen
Umweltschutz und zu vertreten und entsprechend zu fördern. Der Verein
verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist
selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Beschaffung der erforderlichen Mittel zur Durchführung der Ziele des
Vereins erfolgt durch Mitgliederbeiträge, Spenden, Zuwendungen und Einnahmen
aus Eigenarbeit.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, d. h. der Körperschaft, oder bei
Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen der Körperschaft an
eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte
Körperschaft zwecks Verwendung für den Tierschutz, welche durch
die Mitgliederversammlung zu bestimmen ist. Diese hat das Vermögen unmittelbar
und ausschließlich für gemeinnützige, steuerbegünstigte Zwecke
im Sinne der Abgabenverordnung, zu verwenden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins sind
– ordentliche Mitglieder
– fördernde (außerordentliche) Mitglieder
(2) Ordentliches Mitglied kann jede volljährige natürliche Person werden. Minderjährige
ab dem 16. Lebensjahr können Mitglied werden, wenn die Einwilligung
der gesetzlichen Vertreter vorliegt. Das Mitglied unterstützt den Verein in
seiner ideellen, rechtlichen und wirtschaftlichen Arbeit.
(3) Förderndes Mitglied im Verein kann jede natürliche Person, juristische Person
oder eine Gesellschaft werden. Diese Mitglieder unterstützten den Verein finanziell
durch regelmäßige Beiträge, Spenden oder in anderer Weise.
(4) Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen
und Einrichtungen sowie Eigentum des Vereins nach vorheriger Absprache
mit dem geschäftsführenden Vorstand für den satzungsgemäßen
Gebrauch zu nutzen.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Jugendliche
können einen Antrag nur mit der Unterschrift des/der Erziehungsberechtigten
stellen. Juristische Personen nur über den offiziellen Vertreter.
Durch seine Unterschrift auf dem Antragsformular erkennt jedes Mitglied die
Satzung an.
(2) Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme mit einfacher Mehrheit. Der Bewerber
wird über die Vorstandsentscheidung in Kenntnis gesetzt.
(3) Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag des Bewerbers ab, so steht dem
Betroffenen das Recht zu, den Vorstand persönlich zu sprechen.
(4) Die Satzung steht zum Download auf der vereinseigenen Homepage zur Verfügung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tod des Mitglieds bzw. mit der Auflösung der juristischen Person,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Ausschluss aus dem Verein,
d) durch Auflösung des Vereins.
(2) Der Austritt muss durch eine schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem
Vorstand erfolgen. Ein Austritt ist nur zum jeweiligen Ende des Geschäftsjahres
mit einer 3-monatlichen Kündigungsfrist möglich. Bei Minderjährigen
müssen die gesetzlichen Vertreter unterschreiben. Das Mitglied ist verpflichtet
bis zu seinem Ausscheiden den Jahresbeitrag zu entrichten.
(3) Vereinsschädigendes Verhalten oder Verstoß gegen die Vereinssatzung begründet
einen Ausschluss und wird durch eine Vorstandsentscheidung mit
2/3-Mehrheit wirksam. Zu dieser Vorstandssitzung kann die betreffende Person
eingeladen und zur Sache gehört werden. Der Beschluss des Vorstandes
ist Ihr schriftlich mitzuteilen. Ferner kann ein Ausschluss bei Nichtzahlung
des Mitgliedsbeitrages erfolgen, wenn die Zahlung einmal angemahnt wurde.
Die schriftliche Mahnung muss auf die Kündigung zum Ende des Jahres
hinweisen. Sie wird durch Vorstandsbeschluss wirksam.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Jedes Mitglied hat mit Aufnahme in den Verein einen jährlichen Mitgliedsbeitrag
zu zahlen. Die Festsetzung der Höhe des jeweiligen Jahresbeitrages wird
vom Vorstand durch Beschluss bestimmt. Der Vorstand ist zudem ermächtigt,
in Not- und Härtefällen Stundung, Ermäßigung oder Erlass des Beitrags
zu gewähren.
(2) Der Beitrag ist innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres bzw.
nach erfolgter Aufnahme in den Verein zu entrichten und wird mittels SEPALastschriftverfahren
vom angegebenen Konto eingezogen. Bei der Aufnahme
ist der volle Jahresbeitrag für das Aufnahmejahr unabhängig vom Zeitpunkt
des Eintritts zu entrichten.

§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind
a) Mitgliederversammlung (§ 9)
b) geschäftsführender Vorstand (§ 11)
c) der von der Mitgliederversammlung berufene erweiterte Vorstand (§ 12)

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Einmal jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung vom Vorstand
einzuberufen. Der Termin wird den Mitgliedern spätestens 14 Tage vor der
Versammlung, jeweils in Textform mitgeteilt. Die Einladung gilt dem Mitglied
als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich
bekannt gegebene E-Mail-Adresse gerichtet ist.
(2) Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind mindestens 1 Woche vor Zusammentritt
der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich und mit einer
Begründung versehen dem Vorstand zuzuleiten. Später eingehende Anträge
können als Dringlichkeitsanträge gelten, die nur anerkannt werden, wenn sie
die Unterschrift von mindestens 25 % der Mitglieder haben.
(3) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
a) die Beratung und Beschlussfassungen von eingebrachten Anträgen.
b) die Entgegennahme und Genehmigung des Tätigkeitsberichts und des
Kassenberichts des letzten Geschäftsjahres.
c) die Entlastung des Gesamtvorstandes.
d) Neuwahlen der Vorstandsmitglieder für die Wahlperiode von 2 Jahren.
e) die Berufung eines Stellvertreters nach vorzeitigem Ausscheiden eines
Vorstandsmitglieds bis zum Ende der jeweiligen Wahlperiode.
f) die Bestellung der Kassenprüfer für die Wahlperiode von 2 Jahren. Diese
dürfen nicht dem Vorstand angehören oder in einem finanziellen Abhängigkeitsverhältnis
zu einer Vorstandsperson stehen.
g) den Beschluss über Satzungsänderungen und Vereinsauflösungen. Diese
sind nur mit 2/3 Mehrheit möglich.
h) den Beschluss bei Vereinsauflösung, welche Organisationen das vorhandene
Vereinsvermögen erhalten.
(4) Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden geleitet,
in Ausnahmefällen weitere Reihenfolge unter § 14 Abs. 1.
(5) Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen
Mitglieder immer beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder.
Ebenso können sich juristische Personen und Gesellschaften jeweils
mit einer Stimme an der Stimmabgabe beteiligen. Zur Stimmenabgabe ist
die Anwesenheit in der Versammlung erforderlich.
(6) Die Abstimmungen erfolgen geheim und gelten mit einfacher Mehrheit bzw.
stimmt die Versammlung einstimmig einem Wahlverfahren per Akklamation
zu, so kann die Wahl auch per Akklamation durchgeführt werden.
(7) Finden Vorstandswahlen statt, so wird ein Wahlleiter bestimmt.
(8) Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift
zu fertigen, die vom Vorsitzenden und vom vorher zu benennenden
Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift ist den Vorstandsmitgliedern
und den juristischen Personen des Vereins zuzuleiten. Den übrigen
Mitgliedern ist Niederschrift auf Anforderung zu übersenden.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Die außerordentliche Mitgliederversammlung tagt nach Bedarf.
(2) Ihre Einberufung erfolgt durch den Vorstand, wenn nach § 36 BGB die einfache
Mehrheit des Vorstandes es verlangt oder mindestens 1/3 der stimmberechtigten
Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Das
Drittel muss dem tatsächlichen Mitgliederbestand zum Zeitpunkt der Einberufung
entsprechen.
(3) Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist wie eine ordentliche Mitgliederversammlung
einzuberufen. Frist vom Antragsstellungsdatum aus sind 14 Tage.
(4) In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dürfen nur die Punkte zur
Sprache und zur Abstimmung kommen, die zur Einberufung geführt haben
und in der Pressemitteilung bzw. E- Mail (§ 9 Abs. 1) mitgeteilt wurden.
(5) Vorstandsmitglieder können nur auf einer außerordentlichen Versammlung
abgewählt werden, die ausschließlich zu diesem Zwecke einberufen wird. In
dieser Versammlung muss dann ein neuer Vorstand gewählt werden. Im Falle
des Scheiterns einer Neuwahl erfolgt eine Notbestellung durch das Amtsgericht
nach § 29 BGB.

§ 11 Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus
– 1. Vorsitzenden/de
– 2. Vorsitzenden/de
– Kassierer/in
– Schriftführer
(2) Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden/de,
2.Vorsitzenden/de, Kassierer/in, Schriftführer/in.
(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden/de
und den 2. Vorsitzenden/de je einzeln vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB).

§ 12 erweiterter Vorstand

(1) Der erweiterte Vorstand besteht aus max. 5 Beigeordneten mit besonderen
Aufgaben, die in der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt werden.
(2) Beigeordnete erfüllen Aufgaben, welche vom Vorstand definiert werden oder
Arbeiten, welche sie sich mit der Zustimmung des Vorstandes, selber aufgeben.

§ 13 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, sofern sie
nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Er hat u. a. folgende Aufgaben:
a) Führung der satzungsgemäßen Geschäfte des Vereines.
b) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung
der Tagesordnung.
c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
d) Buchführung über die Einnahmen und Ausgaben des Vereines.
e) Erstellung eines Jahresberichtes zur Mitgliederversammlung nach Ablauf
des Geschäftsjahres.
f) Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.
g) Treffen von Entscheidung über konkrete Unterstützungsmaßnahmen sowie
sonstige Veranstaltungen.

§ 14 Beschlussfassung des Vorstandes

(1) Der 1. Vorsitzende oder im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende beruft
die Vorstandssitzung nach Bedarf ein. Die Einladung erfolgt in Textform
mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung. Jedes Vorstandsmitglied
kann unter Angabe der gewünschten Tagesordnung die Einberufung
einer Vorstandssitzung verlangen. Der 1. und im Falle seiner Verhinderung
der 2. Vorsitzende leitet die Sitzung.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei geschäftsführende
Vorstandsmitglieder und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Ist
dies nicht der Fall, so hat einer der Vorsitzenden unverzüglich eine neue Vorstandssitzung
zu einem Zeitpunkt, der längstens zwei Wochen später liegen
darf, mit einer Frist von einer Woche mit derselben Tagesordnung einzuberufen.
(3) Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit
entscheidet der 1.Vorsitzende und in dessen Verhinderungsfall der
2. Vorsitzende.
(4) Beschlüsse über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert im Einzelfall von
bis zu 1.000,- Euro zu Lasten des Vereins, bedürfen der Zustimmung von
mindestens vier Vorstandsmitgliedern, wobei mindestens zwei Vorstandsmitglieder
dem geschäftsführenden Vorstand angehören müssen.
Diese Regelung gilt jedoch nur im Innenverhältnis und berührt nicht die uneingeschränkte
Vertretungsbefugnis des Vorstandes nach Außen und gegenüber Dritten.
Die jeweiligen Rechtsgeschäfte sind in jeder Vorstandssitzung offen zu legen.
(5)Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift vom jeweils zu bestimmenden
Protokollführer zu fertigen, die zumindest Anträge und Beschlüsse wiedergeben
muss. Die Niederschrift ist vom sitzungsleitenden Vorsitzenden
und dem Protokollführer zu unterschreiben. Jeweils eine Abschrift der Niederschrift
ist den Vorstandsmitgliedern und dem erweiternden Vorstand zum
ausschließlich vertraulich Gebrauch zuzuleiten-Beschlüsse können auch im
Umlauf telefonisch, schriftlich oder elektronisch gefasst werden, wenn kein
Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht.
(6) Berater (z. B. Rechtsanwalt, Steuerberater oder Berater für besondere Aufgaben)
können zu allen Vorstandssitzungen eingeladen werden. Sie haben kein
Stimmrecht.

§ 15 Kostenerstattung

(1) Sämtliche Tätigkeiten im Verein sind ehrenamtlich.
(2) Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins entsprechen, sind je nach Betragshöhe
vom Vorstand zu genehmigen (§ 14 Abs. 4) und nach Beleg zu erstatten.
(3) Kostenerstattungen sind zum Zwecke der Buchführung festzuhalten.

§ 16 Haftungsausschluss

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme
an Veranstaltungen oder durch die Benutzung der Vereinseinrichtungen
entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer
sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen
Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.
(2) Der Verein haftet ausschließlich mit seinem Vermögen. Die Haftung der Vorstandsmitglieder
beschränkt sich auf grobfahrlässige und vorsätzliche Pflichtverletzung.

§ 17 Satzungsänderung

(1) Eine Satzungsänderung kann nur auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung
mit der in § 9 Abs. 3 g festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
(2) Eine Beschlussfassung über eine Satzungsänderung kann nur erfolgen, wenn
die Änderung unter Beachtung der für die Einladung zur Mitgliederversammlung
geltenden Frist und Form den Mitgliedern zugänglich gemacht wird.§ 18
Formale Satzungsänderung
Der Vorstand ist berechtigt, formale Änderungen der Satzungen
aufzunehmen, wenn diese vom Vereinsregistergericht gefordert werden.
Die Änderungen müssen nachträglich durch die Mitgliederversammlung
genehmigt werden.

§ 19 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur mit Zweidrittelmehrheit aller eingetragenen
Mitglieder, nach ordnungsgemäßer Einladung von der Mitgliederversammlung,
beschlossen werden.
(2) Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist seitens des Vorstandes
mit einer Frist von 4 Wochen eine weitere Mitgliederversammlung
einzuberufen, die dann mit Zweidrittelmehrheit, der in der Versammlung anwesenden
Mitglieder, einen Beschluss fassen kann.
(3) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende
und der Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
§ 20 Inkrafttreten der Satzung
Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 08.10.2016 errichtet und tritt
zum Zeitpunkt ihrer Verabschiedung in Kraft und muss beim Vereinsregister
eingetragen werden.